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„Neueste klinische Beobachtungen nach erfolgreicher FIP-Therapie: Studie identifiziert mögliches „Long-FIP-Syndrom“

Eine aktuelle Studie von Tierärztin Katharina Buchta aus der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Katrin Hartmann beschreibt nun erstmals eine neue klinische Beobachtung bei Katzen nach erfolgreicher antiviraler Therapie der FIP.

In einer großen Therapiestudie an der Kleintierklinik der LMU München in Kooperation mit dem Tierspital Zürich wurden über 200 Katzen eingeschlossen, die mit einem kontrolliert hergestellten GS-441524-Präparat oral behandelt wurden. Bei vier dieser Katzen wurde innerhalb von zwei Jahren nach der FIP-Diagnose ein großzelliges Lymphom diagnostiziert. Dies entspricht einer Inzidenz von etwa 2,0 %, diese liegt damit höher als in der allgemeinen Katzenpopulation zu erwarten wäre.

Die betroffenen Katzen waren unterschiedlich alt, zwei von ihnen sogar jünger als zwei Jahre, ein Alter, bei dem Lymphome sehr selten sind. Klinisch zeigten sich vor allem Gewichtsverlust, verminderte Futteraufnahme und teilweise chronisches Erbrechen.

https://www.vetmed.lmu.de/kleintierklinik/de/aktuelles/newsuebersicht/news/neueste-klinische-beobachtungen-nach-erfolgreicher-fip-therapie-studie-identifiziert-moegliches-long-fip-syndrom-28231249.html

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